Sie sind hier: Projekte Gesund durch Singen

aus: Singende Woterkant – 3/2004

Nachdem die Plakatwerbung in Arztpraxen im Kreis 3 und 5 gut angelaufen war, haben wir es im Kreis 4 auch angepackt. Wir luden zu einer Pressekonferenz ein. Der Abend, der unter dem Motto „Gesund durch Singen" stand, wurde vom Popchor „SingaSong" der Liederfreunde Marmstorf mit drei schwungvollen Songs gekonnt eröffnet.

Ich konnte die anwesenden Pressevertreter, die Abordnungen der Vereine und die geladenen Redner des Abends begrüßen. Das waren die Ärzte Dr. med. Niels Graf von Waldersee (Fachbereich HNO, Phoniatrie, Paedaudiologie) und der Marmstorfer Dr. med. Eckhart Stahmer (Internist), die Musikpädagoin Claudia Sommerfeld (Musikpädagogin am Alexander v. Humboldt Gymnasium und Leiterin des Marmstorfer Schulorchesters) und der Chorleiter der Liederfreunde Marmstorf Carsten Creutzburg.

Die vier geladenen Gäste hielten Referate über die Auswirkungen des Singens auf den menschlichen Organismus und die seelische Verfassung. Graf v. Waldersee machte sehr deutlich, welche Bedeutung Bewegung und Singen für die Entwicklung von Kindern hat und bedauerte, dass dieser Bereich sehr verkümmert ist. Er forderte mehr Gesang und Bewegung in Schulen und Kindergärten.

Dr. Stahmer legte seinen Schwerpunkt auf die Auswirkung des Singens bei Erwachsenen und legte dar, in welchen vielen körperlichen und seelischen Bereichen das Singen eine vorbeugende oder auch heilende Wirkung haben kann. Besonders das Singen im Chor hielt er für das soziale Eingliedern und für den Stressabbau für eine gute therapeutische Prävention.

Frau Sommerfeld konnte nach den theoretischen Ausführungen der Mediziner mit der Praxis aufwarten und uns staunenden Zuhörern erzählen, welch gravierende Erfahrung die Pädagogen mit Klassen machen, die im Chor singen oder mit Instrumenten gemeinsam musizieren. Die Gewaltbereitschaft und Aggressionen unter den Kindern und Jugendlichen tendiert gegen Null bei Kindern die musizieren. Wobei Frau Sommerfeld betonte, dass das Chorsingen einen besonderen Stellenwert einnimmt. Jeder hat zu jeder Zeit sein Instrument dabei und muss keine teuren Anschaffungen machen oder lange Unterricht nehmen, um gemeinsam zu musizieren. Es kann sofort losgehen und die Kinder selber können kreativ mitgestalten, in dem sie auf bekannte Melodien eigene Texte verfassen.

Carsten Creutzburg hob hervor, dass es bei Chorsängern ein besonderes Hochgefühl gibt, wenn man auf ein gemeinsames Ziel oder Konzert hinarbeitet und am Ende dann einen erfolgreichen Abend mitgestaltet hat. Man hat selber etwas getan. Das macht zufrieden und entwickelt ein Gemeinschaftsgefühl, das der Einsamkeit vieler Menschen in den Städten in der heutigen Zeit entgegen wirkt.

Die übereinstimmende Meinung aller nach der anschließenden Fragen- und Diskussionsrunde war, dass Singen und besonders Singen im Chor eine wichtige Ergänzung auf dem gesundheitlichen Sektor ist und eigentlich die Chöre von den Krankenkassen unterstützt werden müssten.

Ich habe dann die Plakate in die Chöre gebracht, und nachdem sie in den Arztpraxen hingen und die sehr guten Artikel in den Zeitungen erschienen waren, stand das Telefon bei mir nicht mehr still. Es haben sich viele Interessenten gemeldet. Werbung hat wohl doch eine stärkere Gewichtung, wenn die Gesundheit angesprochen und von seriöser Seite, den Ärzten, befürwortet wird. Wir hoffen, dass noch viele Menschen unsere Plakate in den Arztpraxen sehen und zu uns kommen werden.

Ute Eckmann
Kreisvorsitzende


Singen ist gesund

aus: Lied & Chor - März 2004

Singen ist genauso gesund wie Meditation oder leichter Sport

Eine Frankfurter Untersuchung hat erstmals an Laiensängern nachgewiesen, dass der Körper beim Singen physiologische Reaktionen zeigt: Er produziert zusätzliche Immunstoffe ...

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Gesund durch Singen

aus: Lied & Chor - Dezember 2002

Gesund durch Singen - Ärzte reagieren begeistert auf Aktion des Schwäbischen Sängerbundes

Über ein Jahr lang hat der SSB seine Plakataktion für eine Zusammenarbeit mit Ärzten und Arztpraxen vorbereitet.

Jeder Verein erhielt attraktiv gestaltete Informationsprospekte mit allen Argumenten, welche die therapeutische Wirkung des Singens betreffen. Des weiteren wurde an alle 23 Sängergaue Hilfestellungen zur Organisation der Aktion, der Pressetermine sowie zur inhaltlichen Vorbereitung verschickt. Eine erste Präsentation für Rundfunk und Fernsehen gab es im Mai des Jahres bei der Bundesversammlung des SSB. Doch der eigentliche Startschuss fiel im September mit Pressekonferenzen in den 23 Sängergauen des Schwäbischen Sängerbundes, um eine breitestmögliche Resonanz in der Regionalpresse zu erreichen. Das Ergebnis war zum Teil überwältigend so belegen es die Presseartikel von Heilbronn bis Friedrichshafen.
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Chöre starten Plakat-Aktion

Gemeinsam Singen für die Gesundheit

Kirchwerder (ger). Singen im Chor macht Spaß, fördert das Gemeinschaftsgefühl und ist ein guter Ausgleich zum Alltagsstress. Doch aktives Singen fördert auch die Gesundheit. Mit bunten Plakaten - Slogan: „Ihr Arzt empfiehlt: Singen im Chor" - werben die Sängerkreise Vier- und Marschlande sowie Bergedorf für diesen besonderen Aspekt des musikalischen Hobbys. Passend zum Thema werden die Poster von sofort an in erster Linie in Arztpraxen, Apotheken, aber auch in Kindertagesstätten ausgehängt.

„Wir Chor-Sänger wissen ja, wie gesund singen ist. Jetzt hoffen wir, dass viele Ärzte ihre Patienten motivieren, in die Chöre zu kommen", erklärte Marita Sannmann, Vorsitzende des Sängerkreises 5 und der Harmonia Ochsenwerder.

So fördert das gemeinschaftliche Singen die richtige Atmung, verhindert Haltungsschäden und schult nebenbei noch das Gedächtnis. „Außerdem sagt meine Frau immer, ich wäre nie ausgeglichener als nach einer Chorprobe", verrät Kurt Schröder. Der Allgemeinmediziner weiß aber auch, dass die musikalische Betätigung auch zur Therapie bei schweren Krankheiten eingesetzt werdenkann. „Parkinson-Patienten können durch das Singen im Chor beispielsweise präzises Sprechen üben", so der Arzt.kann. „Parkinson-Patienten können durch das Singen im Chor beispielsweise präzises Sprechen üben", so der Arzt.Insgesamt sind im Landgebiet sowie in Bergedorf und Umgebung 33 Chöre offen für neue Mitglieder. Ansprechpartner und Adressen gibt es in einem Faltblatt, das überall erhältlich ist, wo die neuen Plakate hängen.

Wohlbefinden durch Gesang

Ochsenwerder (ek) - Eine Plakataktion »Gesund durch Singen« soll darauf hinweisen, dass Singen das Wohlbefinden fördert und auch sogar verbessert. Medizinisch nachgewiesen ist, dass durch Gesang die Durchblutung gefördert wird, auch die Atemtechnik verbessert, somit auch das Lungenvolumen erweitert wird, wie auch die Herzleistung verbessert. Auch eine bessere Stimmung wird durch Singen hervorgerufen.

Mit Plakataktionen in Arztpraxen wird auf die Gesundheitsförderung hingewiesen, dabei hat der Chorgesang eine tragende Rolle. Die Kreis-Vorsitzende im Chorverband Hamburg Marita Sannmann und die 2. Vorsitzende Ilse Struß setzen sich sehr für diese Aktion ein, durch die sich auch junge Menschen angesprochen fühlen sollen. Auch die Geselligkeit in einer Chorgemeinschaft kann gerade oftmals für allein lebende Menschen zu einem neuen wichtigen Schritt sein, um positive Lebenskräfte aufzubauen.

Viele Ärzte werden angesprochen, sich an der Aktion zu beteiligen. In den Vier- und Marschlanden haben sich Ärzte für diese Kampagne bereit erklärt.
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